PC als Spieleplattform in der Krise? Nicht doch.

Einige Analysten bescheinigen dem PC als Spieleplattform keine wirklich rosigen Zukunftsaussichten. Der riesige Konsolenmarkt, um den sich ganze drei eingesessene Konsolen unterschiedlicher Herkunft balgen, prosperiert und wächst zu einer bedrohlichen Macht heran. Zu diesem Zweck, um dem Computer als Anlaufstelle für interaktive Unterhaltung zu unterstützen, hat sich eine Gruppe namens PC Gaming Alliance gebildet, in deren Teilnehmerliste sich schon namhafte Personen eingetragen haben.

Gabe Newell

Doch nach Gabe Newell von Valve scheint die Krise vielmehr einer verzerrten Wahrnehmung geschuldet zu sein. So werde nicht das ganze Bild gesehen. Die fließenden Summen, die u.a. durch die im PC-Markt blühenden Online-Distributionsplattformen á la Steam hin- und her strömen, würden bei der Angabe von Verkaufserlösen unbeachtet bleiben. So seien zwar die Einnahmen im letzten Jahr im PC-Sektor laut NPD-Angaben zurückgegangen, doch dies sei eben nur auf den Einzelhandel bezogen, während andere Einnahmequellen unerkannt bleiben.

Außerdem sei der Blick der Analysten zu sehr auf den US-Markt fokussiert, der sowieso eher von einer Konsolen dominierten Kultur geprägt sei. Mit Blick auf Europa, Russland oder Asien würde ein anderes, mehr dem Computer zugewandtes Bild vorherrschen. Jedenfalls scheinen die Jungs von Valve von dem PC als Spieleplattform weiterhin überzeugt zu sein, was sie in ihrem energischen Vorhaben bestärkt, in Zukunft Steam als Verkaufskanal mit neuen Funktionen auszubauen.

Übrigens: Warum ist Valve dann trotz der Lobhudeleien nicht der PC Gaming Alliance beigetreten ist?

“Shipping products is more important than companies sending representatives together to all agree that PC games should be doing better.”

Dem Mann sind Taten wohl lieber, als vollgestopfte Koferenzräume. Cooler Typ.

(via next-generation)

2 Kommentare zu “PC als Spieleplattform in der Krise? Nicht doch.”

  1. Klaus Sagt::

    DFC Intelligence scheint dem Mann Recht zu geben:
    “From a pure revenue perspective, the biggest system for software sales in 2007 was the PC, if you include revenue generated from online services.”

  2. Simon Sagt::

    Where’s the picture at? :)

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