Quelle? Nein, Widersprüche
In der letzen Zeit hat sich die Lage im Bezug auf die “Killerspiele”-Diskussion etwas beruhigt. Trotzdem kommen in unregelmäßigen Abständen immer mal neue Studien zum Thema an die Öffentlichkeit. So auch die der Uni Tübingen. Die kommt zu dem Ergebnis: Killerspiele können zwar Gewaltfördernd wirken, doch eine Gesetzesverschärfung sei der falsche Weg. Zumindestens berichtet das pcaction.de. Zu einem völlig anderen Ergebnis kommt die Studie, wenn man golem.de und heise.de glaubt. Laut dieser fordert Professor Günter Huber, der Leiter der Studie, ein Verbot von extrem gewaltaltigen Video- und Computerspielen. Erstaunlich ist auch, das nirgends eine Quelle zur Meldung steht, Qualitätsjournalismus sieht anders aus. Wie kann es nun zu so einem Fehler kommen? Nun, natürlich durch unzureichende Recherche. Ich will niemanden vorwerfen, dass Newsseiten beabsichtigt irgendwelche Studien uminterpretieren aber die Argumentation gegen die Spielegegner wird in letzer Zeit auch nicht unbedingt besser. Studien, die zu einem negativen Ergebnis kommen werden einfach nicht wahrgenommen oder sind sowieso nicht zuverlässig. Meine Meinung zum aktuellen Gewalt Trend habe ich ja schon niedergeschrieben.